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Hallo Freunde, willkommen im neuen Raum!

Schaut mal, wer hätte gedacht, dass wir schon bei Folge 14 unseres kleinen Abenteuers angekommen sind? Willkommen zu einem neuen Studio-Vlog, oder wie ich mittlerweile fast schon sagen muss: Willkommen zu meinem Bau-Vlog! Ich nehme euch heute wieder mit hinter die Kulissen. Denn als Fotograf drückt man ja nicht nur den Auslöser. Manchmal trägt man auch Farbeimer, schaut sich nackte Wände an und plant, wo in Zukunft das Licht herkommen soll.

Euch ist sicher schon aufgefallen, dass sich in der Studiofotografie unglaublich viel um Technik, um Kameras und Lichtformer dreht. Klar, ohne das geht es nicht. Aber heute möchte ich mit euch über das Fundament sprechen. Wortwörtlich. Es geht um den Raum selbst, in dem unsere Geschichten entstehen. Es geht um mein neues Fotostudio und um ein Thema, das in der Kreativbranche oft ein bisschen verschwiegen wird: Die harten Fakten. Das Geld. Die Mietkosten für ein Studio.

Vom alten zum neuen Studio: Eine Reise um die Ecke

Wenn ihr die ganzen Kurzvideos von mir verfolgt habt, wisst ihr ja, was bisher passiert ist. Wenn nicht, schaut da im Nachgang unbedingt mal rein, um die ganze Story zu verstehen. Der Abschied vom alten Studio war ein Prozess. Das alte Studio kennt ihr schon. Da hängen Erinnerungen dran, da habe ich unzählige Setups getestet, mit hartem Licht und weichen Schatten gespielt, mich an meiner cinematischen Bildsprache ausprobiert. Jeder Raum bekommt irgendwann eine eigene Seele durch die Menschen, die dort fotografiert werden.

Aber manchmal braucht man einen Tapetenwechsel, um kreativ neu durchzuatmen. Das Schöne an meiner aktuellen Situation?

„Das ist der Weg zu meinem neuen Studio, das ist einfach nur um die Ecke.“

Ortwin Schneider

Es ist kein riesiger Umkreis, den ich beim Locations scouten abgrasen musste. Der Weg von der Vergangenheit in die Zukunft ist buchstäblich nur ein kleiner Spaziergang. Es ist faszinierend, wie ein paar Meter weiter die Welt – und vor allem das Licht – schon wieder ganz anders wirken können. Der neue Raum ist wie eine leere Leinwand für mich. Eine schwarze Box, in der bald wieder das pure Gefühl regieren wird.

Der Vermieter als stiller Held der Studiofotografie

Bevor wir über die nackten Zahlen sprechen, muss ich euch eine kleine Geschichte aus den letzten Tagen erzählen. Wenn man ein Fotostudio mietet, mietet man nicht nur vier Wände, man geht auch eine Partnerschaft mit seinem Vermieter ein. Und Leute, ich kann euch sagen, ich habe da wirklich Glück gehabt.

Am Donnerstag saß ich mit meinem Vermieter zusammen. Wir haben den Mietvertrag final besprochen und fertiggemacht. In einem Studio, besonders bei der People- und Porträtfotografie, braucht man fließendes Wasser. Ob für die Kaffeemaschine, um Pinsel auszuwaschen oder für ein bisschen Frische beim Shooting – ein Waschbecken ist essenziell. Also saß ich da und meinte zu ihm: Ich brauche zwingend einen Wasseranschluss.

Was passierte dann?

„Am Donnerstag war ich bei meinem Vermieter, den Mietvertrag fertig gemacht... und habe gesagt, ich brauche ein Wasseranschluss. Okay, zwei Tage später: Wasseranschluss da! Der Vermieter ist gut.“

Ortwin Schneider

Genau das sind die kleinen Dinge, die den Unterschied machen. Wenn du eine cineastische Vision hast und voll im Planungsmodus steckst, willst du dich nicht wochenlang mit schleppenden Handwerkerterminen herumärgern. Ein Macher als Vermieter ist für ein kreatives Business Gold wert.

Tacheles: Was kostet ein eigenes Fotostudio?

Aber kommen wir zum Kern dieses Videos. Der Vermieter ist super, er macht vieles möglich, aber umsonst ist das Ganze natürlich nicht. Ein Fotostudio ist ein unternehmerisches Risiko und eine feste emotionale wie finanzielle Bindung. Ich bin da kein Fan von Marketing-Sprech oder Geheimniskrämerei. Wenn wir über das Storytelling hinter dem Bild sprechen, müssen wir auch über die Realität hinter der Kamera reden.

Hier sind meine konkreten Zahlen, schwarz auf weiß:

„Zu den Kosten hier: Ich zahl 5,50 € der Quadratmeter und 2 € Nebenkosten, dazu noch Mehrwertsteuer, also 530 € für den Raum.“

Ortwin Schneider

Lasst uns das mal kurz sacken lassen und aufschlüsseln, was das eigentlich bedeutet.

Die Miete als Investition in die kreative Freiheit

Fünfhundertdreißig Euro jeden Monat. Das ist ein Betrag, den man als Fotograf – egal ob in der Urban- oder Studiofotografie – erstmal wieder reinholen muss. Aber denkt mal einen Schritt weiter, weg von der Excel-Tabelle und hin zur Philosophie unseres Handwerks.

Was kaufe ich mir mit diesen 530 Euro? Ich kaufe mir absolute Unabhängigkeit. Wenn ich draußen auf der Straße bin (Urban und Street Photography liebe ich ja nach wie vor), bin ich dem Wetter, dem Stand der Sonne und dem Zufall ausgeliefert. Das ist großartig, um ungefilterte, rohe Geschichten zu erzählen.

Aber im Studio? Hier spiele ich Schöpfer. Hier setze ich das Licht exakt dorthin, wo es die Story verlangt. Ich entscheide, wie tief die Schatten in die Gesichter meiner Models fallen. Jeder Reflektor, jede Softbox, jede Kante im Licht ist genau von mir so gewollt, um eine cineastische Bildsprache zu erzeugen. Wenn man es so betrachtet, zahle ich die Miete nicht für Quadratmeter, sondern für die totale Kontrolle über Emotionen.

Nebenkosten und die unsichtbaren Ausgaben

Beachtet bei Eurer eigenen Planung auch immer die Details. Die 2 € Nebenkosten pro Quadratmeter summieren sich. Heizung und Strom sind im Studiobetrieb echte Faktoren. Echte Blitze und Dauerlichter ziehen Strom. Und wenn wir über Peoplefotografie reden, muss der Raum warm sein. Nichts killt die Stimmung am Set schneller, als ein frierendes Model. Heizkosten sind also Teil eures kreativen Budgets.

Der Raum wächst mit den Projekten

Wie plane ich nun den Ausbau? Aktuell nutze ich sogar KI als kreativen Sparringspartner, um mir Set-Designs und Raumaufteilungen visualisieren zu lassen, bevor ich den ersten Nagel in die Wand haue. Künstliche Intelligenz hilft mir extrem, mir vorzustellen, wie der Workflow in diesen exakt kalkulierten Quadratmetern am Ende ablaufen wird. Wo kommt die Schmink-Ecke hin? Wo lagert die Technik? Wie viel Platz brauche ich, um mit einer 85mm Linse noch den perfekten Schnitt für ein Porträt zu setzen?

  • Mein Tipp für euch: Solltet ihr mit dem Gedanken spielen, selbst ein Studio anzumieten, rechnet nicht nur Miete mal Quadratmeter. Rechne die Mehrwertsteuer obendrauf. Kalkuliert Nebenkosten eher zu hoch als zu niedrig. Und vor allem: Sprecht vorher intensiv mit dem Vermieter, um herauszufinden, ob er auf eurer kreativen Wellenlänge mitschwimmt.

Fazit: Begleitet mich weiter auf dieser Reise!

Das neue Studio ist für mich ein Meilenstein. Die 530 € im Monat sind mein Ticket, um meine fotografischen Visionen noch präziser, noch emotionaler und noch ungefilterter auf den Sensor zu bannen. Es wird ein Raum voller spannender Setups, tiefgründiger Schatten und hellem, gerichteten Licht.

Wenn ihr die rohe, ungeschönte Wahrheit vom Boden der Baustelle sehen wollt, dann klickt unbedingt oben auf das Video. Dort nehme ich euch direkt mit rein, zeige euch den Gang von Tür zu Tür und ihr hört die Geschichte noch mal im Original-O-Ton.

Habt ihr selbst schon mal ein Studio gemietet oder davon geträumt? Was wären eure größten Bedenken bei den Kosten? Lasst uns in den Kommentaren diskutieren. Bis zum nächsten Vlog, Freunde – bleibt kreativ und behaltet das Licht im Auge!

Euer Ortwin.

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