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Willkommen in meinem neuen kreativen Zuhause: Der Raum macht das Licht

Ein nächster Tag, ein nächster Vlog – willkommen zurück, Leute! Ich nehme euch heute wieder mit auf eine Reise, die mich in den letzten Wochen viel Schweiß, aber noch mehr Vorfreude gekostet hat. Es geht um Teil 8 meines Studioumzugs. Wenn du dich jemals gefragt hast, wie viel Einfluss die nackten vier Wände auf deine Fotografie haben, dann lass dir von mir sagen: mehr, als du vielleicht denkst. Es geht nicht nur um das Verschieben von Möbeln oder das Schleppen von Kisten. Es geht darum, einen Raum zu finden, in dem Geschichten entstehen können. Einen Raum, in dem Licht atmen und Schatten sich formen können.

In diesem kurzen Einblick zeige ich euch die Halle, in der sich mein fotografisches Leben abspielt. Von außen betrachtet mag es einfach nur eine Industriehalle sein. Aber für mich ist es die Bühne meiner People- und Studiofotografie. Schaut euch das Video an, um ein Gefühl für die Dimensionen zu bekommen. Und während ihr das tut, erzähle ich euch hier mal ganz ehrlich, warum ich diesen Schritt überhaupt gegangen bin.

Warum 20 Quadratmeter die fotografische Welt bedeuten

In der Fotografie, besonders wenn wir von einer cinematischen Bildsprache reden, ist Platz nicht einfach nur Luxus. Platz ist ein Werkzeug. Genau wie dein Objektiv oder deine Lichtquelle. Im Video stehe ich vor der großen Halle und zeige euch genau das, worauf es ankommt.

dort war mein altes Studio 42 m dort ist mein neues Studio 62 m² ein bisschen mehr aber genau der Platz den ich brauche

Nun fragst du dich vielleicht: Ortwin, machen 20 Quadratmeter wirklich so einen gewaltigen Unterschied? Die kurze Antwort: Ja. Die lange Antwort hat mit der Philosophie des Lichts zu tun. In meinem alten 42-Quadratmeter-Studio habe ich fantastische Shootings gehabt. Aber ich bin regelmäßig an physikalische Grenzen gestoßen. Wenn du cinematisches Licht setzen willst, wenn du Tiefe im Bild erzeugen möchtest, dann brauchst du Abstand.

Abstand zwischen dem Model und dem Hintergrund, damit dieser schön in der Unschärfe verschwindet. Abstand zwischen dem Lichtformer und dem Menschen, damit das Licht weicher abfällt. Schatten erzählen Geschichten, aber Schatten brauchen Raum, um ins tiefe Schwarz auslaufen zu können. Wenn die Wand direkt hinter dem Model steht, klatscht das Licht einfach hart zurück. In den neuen 62 Quadratmetern kann das Licht wandern. Die Bilder werden auf natürliche Weise dreidimensionaler. Es ist ein Raum, in dem die Emotion nicht mehr an die Wand gedrückt wird.

Ordnung im Raum schafft Ordnung im Kopf

Ein weiteres Thema, das mich im alten Studio oft wahnsinnig gemacht hat, war das Equipment. Stative, Softboxen, Kameras, Kabel – das Zeug sammelt sich an. Wenn dein Studio unordentlich ist, lenkt dich das beim Fotografieren ab. Du bist im Flow, du hast eine tiefe Verbindung zum Model aufgebaut, ein echter, ungefilterter Moment steht kurz bevor – und dann stolperst du über ein Kabel oder suchst einen Reflektor.

damit das Lager vernünftig sichtbar ist da sind übrigens Schränke drin das ist ein super Vorteil

Die neuen Schränke im Studio sind für mich keine Nebensächlichkeit. Sie sind essenziell für meinen kreativen Prozess. Alles hat seinen Platz. Die visuelle Ruhe im Raum sorgt für eine mentale Ruhe in mir. Wenn ich nicht über Technik nachdenken muss, kann ich mich zu hundert Prozent auf die Person vor meiner Kamera konzentrieren.

Der Mensch im Mittelpunkt: Ein eigener Bereich für das Model

Peoplefotografie bedeutet für mich nicht, einfach auf den Auslöser zu drücken. Es bedeutet Vertrauen. Wenn jemand in mein Studio kommt, gerade wenn wir intime, emotionale oder sehr persönliche Porträts shooten, muss sich dieser Mensch sicher fühlen.

der Bereich für das Model wird abgegrenzt

Das war mir beim Planen des neuen Fotostudios extrem wichtig. Der Mensch braucht einen Rückzugsort. Einen Platz zum Ankommen, zum Umziehen, für Make-up oder einfach, um kurz durchzuatmen und eine Tasse Kaffee zu trinken, ohne direkt im Scheinwerferlicht zu stehen. Durch die zusätzlichen Quadratmeter kann ich nun eine echte Wohlfühloase schaffen. Trennwände, eine gemütliche Ecke – das sind die Dinge, die auf den Bildern später unsichtbar sind, aber das Gefühl des fertigen Fotos maßgeblich bestimmen. Entspannte Menschen auf dem Set bedeuten echte Emotionen auf dem Bild. So einfach ist das.

Raum für Begegnung: Endlich Workshops!

Ich liebe es, mein Wissen zu teilen. Ich liebe den Austausch mit euch, sei es hier auf dem Blog, über YouTube oder wenn wir KI als kreativen Sparringspartner diskutieren. Aber eines hat mir in der realen Welt immer gefehlt: Der direkte Austausch vor Ort.

ich habe auch ein bisschen mehr Platz dass ich dort Workshops machen kann vorher war das mit den Workshops gar nicht machbar

Ich möchte euch zeigen, wie ich Licht setze. Ich möchte euch live spüren lassen, wie sich die Stimmung im Raum verändert, wenn man ein Keylight auch nur um ein paar Zentimeter verschiebt. Jetzt, mit den 62 Quadratmetern, ist das endlich möglich. Ich habe den Raum, um Gruppen einzuladen, ohne dass wir uns auf die Füße treten. Wir können gemeinsam Locations und Lichtsituationen im Studio aufbauen. Das ist für mich ein gewaltiger Schritt, auf den ich mich unfassbar freue.

Ortwins ungeschönte Wahrheit über die Studioplanung

Ein Studio zu planen klingt auf dem Papier immer romantisch. Man kritzelt auf einem Block herum, platziert Kameras und Blitze im Maßstab... und dann kommt die Realität. Wenn ich euch einen Rat aus tiefstem Herzen mitgeben kann, dann diesen:

also wenn ihr ein Studio plant sorgt einfach für genügend Platz überlegt euch dreimal vorher was ihr so machen wollt und zum Schluss stellt ihr dann fest die Überlegung war dann doch noch nicht so gut

Es ist so wahr! Du kannst noch so viel planen, du kannst jedes Detail bedenken und dir sicher sein, dass alles perfekt ist. Aber erst wenn du im Raum stehst, wenn das Tageslicht durch die Fenster fällt und die Blitze feuern, weißt du, ob es wirklich funktioniert. Manchmal stellt man fest, dass der geplante Model-Bereich das beste Gegenlicht hat und man alles nochmal umwerfen muss. Seid flexibel. Ein Studio ist kein starres Konstrukt, es ist ein lebendiger Organismus, der sich mit euch und eurer Fotografie weiterentwickelt.

Fazit: Morgen machen wir die Tür auf

In diesem Video auf YouTube habt ihr die Halle gesehen und einen ersten Eindruck davon bekommen, in welcher Umgebung mein neues kreatives Zentrum liegt. Der Sprung von 42 auf 62 Quadratmeter ist für mich nicht nur eine Vergrößerung der Fläche, sondern ein Sprung in eine neue Liga der Bildgestaltung. Mehr Platz für cinematisches Licht, ein sicherer Hafen für meine Models, endlich Raum für Workshops und vor allem: Ordnung.

Ich lade euch ein: Schaut euch das kurze Video oben an, lasst die Vorfreude auf euch wirken. Und wie ich im Video schon sage: "morgen geht's weiter da zeige ich euch wie es da drin aussieht". Abonniert den Kanal, wenn ihr den Blick ins Innere nicht verpassen wollt.

Erzählt mir gerne mal in den Kommentaren: Wie sieht euer kreativer Raum aus? Kämpft ihr auch oft mit zu wenig Platz für euer Licht? Oder fotografiert ihr ohnehin lieber als Street-Photographer draußen in der grenzenlosen Weite der Stadt? Ich bin gespannt auf eure Geschichten!

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