Snegurotschka am zugefrorenem Wasserfall

Snegurotschka am zugefrorenem Wasserfall

Die Idee war eigentlich einfach. Ein russisches Märchen umgesetzt in Bilder. Eine Eisprinzessin aus reinem Schnee, im Winter wird sie geboren, im Frühjahr schwindet sie in der warmen Luft.
Die Idee entstand im Kopf von Sarathustra dem Models. Sie sprach mich an und ich war sofort Feuer und Flamme (zu den Flammen kommen wir später)
Die Vorbereitungen waren umfangreich. Das Kleid wurde speziell von Designern maßgeschneidert, Sarathustra  brachte dann noch diverse Kunstpelze und Veränderungen an.
Bei den Bildern sollte unser Schneemädchen einen Feuerball aus einer Schale ziehen. Dafür war dann ein spezieller Kurs und viele Stunden Übung notwendig.
Die Feuerschale selber wurde noch im unterem Bereich isoliert um verbrannte Finger zu vermeiden. Gefüllt mit Lampenöl, befeuert durch Bärlappsporen.

Jetzt mussten wir nur auch eine Woche Temperaturen unter “0” Grad warten, dann ging es 120 km weit zum größten natürlichem Wasserfall NRW´s, der Plästerlegge.
Vom Parkplatz aus ging es mit zwei Rücksäcken, einer großen Stativtasche und den Kleidern die 120 Höhenmeter über zugefrorene Waldwege und vereiste Treppen hinunter bis zum Wagende an dem Wasserfall.

Von da aus dann über einen kleinen Zaun, zwei Bachdurchquerungen und viel Schlepperei bis an den Rand der Wasserfalls. Unterwegs musste meine Transporttasche mit den Stativen und den Lichtformern doch noch mal einen Hang hinunterrollen und ein paar Meter im Flußbett ein kaltes Bad nehmen.

Mein Handy folgte kurz darauf als ich auf dem Eis ausrutsche und es tief in den Schnee am Flussrand eintauchte. Irgendwie hat alles die Belastungen heil überstanden.

Die technische Ausrüstung:
Nikon D850, Sigma 85 Art, Canon D200, 2xProfoto B1,  110 cm Speedbox, Stative und diverse Taschen.

Wir waren insgesamt 3 Stunden vor Ort, wir sind sehr oft durch die  kalten Wasserläufe gewatet, wir haben gefroren und gelacht. Es war ein tolles Shooting mit entsprechenden Ergebnissen.

Der Rückweg verlangte dann noch eine gute Kondition, die Ausrüstung mit ihren 18 Kg über die vereisten Wege nach oben zu tragen schaffte ich nicht ohne viele Zwischenpausen.
Zum Sfchluss nur noch die 120 km wieder nach Hause und ein toller Tag wurde mit heißem Tee für Sarathustra und mich beendet.

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