Hallo Freunde der Fotografie – Ein Moment zum Innehalten
Kommt rein, macht es euch gemütlich. Ich nehme euch heute mal nicht mit in dunkle Gassen oder an ein aufwendiges Set, sondern ich sitze hier ganz entspannt im Studio. Das Licht ist ein bisschen gedimmt, der Kaffee steht neben mir, und ich muss einfach mal etwas loswerden. Manchmal ist man im kreativen Tunnel so gefangen, dass man vergisst, nach links und rechts zu schauen. Man jagt dem nächsten perfekten Schattenwurf hinterher, sucht die nächste Location, plant die nächste Story. Aber heute drücke ich bewusst auf Pause.
Warum? Weil etwas Verrücktes passiert ist. 1500 Abonnenten. 1500 faszinierende, fotobegeisterte Menschen, die sich ansehen, was ich hier Woche für Woche treibe. Für die großen YouTube-Stars ist das vielleicht nur eine Randnotiz, aber für mich? Für mich ist das eine irre Zahl. Am Anfang des Jahres stand da noch die 1000, und ich dachte mir: „Mal schauen, hey, vielleicht wird’s ein bisschen mehr.“ Dass das alles jetzt innerhalb so kurzer Zeit passiert ist, flasht mich total.
Der Antrieb hinter der Linse: Ohne euch wäre es dunkel
Wenn wir über Fotografie sprechen, reden wir oft über Lichtquellen. Wo kommt das Hauptlicht her? Wo setzen wir die Kante? Aber wenn es um diesen Kanal geht, dann seid ihr meine Lichtquelle. Ihr seid der Grund, warum ich mich oft noch spät abends an den Rechner setze, Raw-Dateien durchwühle und Videos schneide.
„Ich danke euch. Ohne euch wäre das hier gar nicht möglich, ohne euch hätte ich das jetzt nicht gemacht, ohne euch hätte ich gar nicht den Antrieb dazu. Das alles hier habe ich gemacht für euch – oder natürlich auch für mich, weil ich Spaß dran habe, YouTube Videos zu machen, Themen durchzusprechen, verrückte Fotografien zu machen.“
Und genau das ist es: Dieser Kanal ist ein ständiger Austausch. Es ist ein kreatives Sparring. Wenn ich eine verrückte Idee für ein cinematisches Porträt habe, wenn ich KI als kreativen Sparringspartner ausprobiere oder wenn ich einfach nur zeige, wie Emotionen durch das richtige Spiel aus Licht und Schatten auf einem Gesicht entstehen – dann teile ich das nicht in ein leeres schwarzes Loch, sondern mit euch. Ihr gebt Feedback, ihr stellt Fragen, ihr macht das Ganze lebendig.
Montagabende im Studio: Der Raum für echte Geschichten
Eine der coolsten Entwicklungen im letzten halben Jahr? Unsere Treffen im Studio. Jeden Montag – na ja, fast jeden Montag – sitzen wir hier zusammen. Und wisst ihr was? Es geht dabei nicht um Kamera-Spec-Quartett. Es geht nicht darum, welches Objektiv in der Ecke noch einen Millimeter schärfer ist. Es geht um das Gefühl.
Wir sitzen hier manchmal zu zweit, mal sind wir drei, manchmal kommen fünf Leute aus der Community zusammen. Wir trinken Kaffee und reden über das, was wirklich zählt: Storytelling. Wir planen Shootings, quatschen über Videoproduktion, diskutieren über neue Ideen für die Peoplefotografie. Wie nähert man sich einem Model? Wie bricht man das ewige Posing auf und kommt an echte Emotionen heran?
- Wie setzen wir das Dauerlicht, um eine Szene wie aus einem Film wirken zu lassen?
- Welche Schatten dürfen hart sein, welche müssen wir aufhellen?
- Wie finden wir in einer urbanen Umgebung den einen Spot, der die ganze Geschichte des Bildes trägt?
Das sind die Abende, an denen Fotografie atmet. Wenn ihr also aus der Nähe kommt: Meldet euch in den Kommentaren! Das Studio steht (fast) jeden Montag für diesen kreativen Wahnsinn offen. Ich würde mich riesig freuen, den einen oder anderen von euch mal live hier zu haben.
Workshops und der Schritt nach draußen: Foto Erhardt
Dieses halbe Jahr war intensiv. Ich habe mich hingesetzt und ein bisschen an den Kooperationen gefeilt. Das Ergebnis? Ich bin jetzt bei Foto Erhardt als Dozent für einige Fotografie Workshops gelistet. Ein paar davon haben sogar schon stattgefunden.
In diesen Workshops erzähle ich euch nicht, wie der Autofokus funktioniert – das lest ihr im Handbuch. Ich zeige euch, wie ihr das Licht formt. Wie ihr eine Szene seht, bevor ihr die Kamera überhaupt ans Auge nehmt. Wir reden über cinematisches Licht, über die direkte, ehrliche Street Photography und wie man ein Studio-Setup so aufbaut, dass es nicht nach sterilem Katalog aussieht, sondern nach echtem Leben und Charakter. Wenn ihr also Bock habt, tief in die Philosophie von Licht und Porträt einzutauchen, wir sehen uns dort.
Das große Projekt mit Sandra: Modelführung und Licht-Konzepte
Es gibt noch einen Grund, warum just dieser Mittwoch, an dem ich das Video aufgenommen habe, so besonders ist. Ich habe ein festes, langfristiges Projekt gestartet. Wenn man immer nur spontan fotografiert, fehlt manchmal der rote Faden. Deshalb habe ich mit Sandra eine Vereinbarung getroffen, und darauf bin ich verdammt stolz.
„Ich habe mit Sandra eine Vereinbarung getroffen, dass wir uns jeden zweiten Mittwoch das ganze Jahr über entweder hier im Studio oder draußen treffen und auch Workshops bzw. Schulungen und Videos für euch machen. Immer ein spezielles Thema: Es geht um Licht, es geht um Modelführung...“
Das wird grandios! Stellt euch das vor: Ein ganzes Jahr lang, alle zwei Wochen, picken wir uns ein Kernthema heraus. Wir gehen der Peoplefotografie auf den Grund. Wie baue ich Vertrauen zu meinem Gegenüber auf? Denn Modelführung ist nicht einfach „Kinn runter, schau nach links“. Modelführung ist Psychologie. Das Model muss sich spüren, muss die Geschichte verstehen, die wir erzählen wollen.
Was euch erwartet
Wir werden Location Scouting machen, wir werden urbane Settings in Filmsets verwandeln, und wir werden hier im Studio experimentieren. Ich zeige euch genau, wie ich meine Settings aufbaue, ungefiltert und authentisch. Wenn etwas schiefgeht, zeige ich euch das auch. Denn genau aus diesen Fehlern entsteht am Ende der roughe, echte Look, den wir alle so lieben. Da schlummert so viel Material auf meinen Festplatten, das darauf wartet, bearbeitet und von euch gesehen zu werden!
Der Ausblick: Was bringt das nächste halbe Jahr?
Leute, ich bin einfach nur gespannt. Ich bin gespannt, welche Gesichter ich noch vor die Linse bekomme, welche verrückten Lichtideen wir montags im Studio entwickeln und natürlich, wie sich dieser Kanal weiterentwickelt.
„Das nächste halbe Jahr wird noch interessant. Ich bin mal gespannt, wie hoch die Zahl klettert. Ja, mein Ziel ist eigentlich 10.000 dieses Jahr. Ach, ich glaube, das wird ein ewiger Traum bleiben... aber was soll's!“
Man muss ja träumen dürfen, oder? Aber ganz ehrlich: Ob es am Ende 2000, 5000 oder eben diese magischen 10.000 sind – das Wichtigste ist die Qualität unserer Community. Ich freue mich über jede einzelne Frage unter den Videos. Es ist für mich das Größte, wenn ihr eure fotografischen Probleme, eure Ideen oder eure Kritik in die Kommentare haut, damit wir uns austauschen können.
Fazit: Packt die Kameras und lasst uns was erschaffen
Also, was könnt ihr mitnehmen? Vor allem ein gigantisches Dankeschön von meiner Seite. Wenn ihr den Kanal noch nicht abonniert habt, schaut euch das Video oben an, schnappt euch einen Kaffee und werdet Teil dieser Reise. Wir haben noch so viel vor.
Traut euch raus. Spielt mit den Schatten, jagt das cinematische Licht und vergesst nie: Eine Kamera ist nur ein Werkzeug aus Metall und Glas. Was das Bild lebendig macht, seid ihr und die Seele, die ihr in das Foto legt.
Wir sehen uns in den Kommentaren, bei den nächsten Workshops, an einem Montagabend hier im Studio oder natürlich im nächsten Video. Bis bald und noch mal: Herzlichen Dank, euer Ortwin!