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Willkommen in meiner kreativen Komfortzone: Der Studioumzug geht weiter!

Hallo zusammen und willkommen zurück! Ich nehme euch heute wieder mit auf eine ganz besondere Reise. Wer meine Serie verfolgt, weiß: Es geht um Veränderung. Um den großen Schritt, mein Studio von einem Raum in den nächsten zu bringen. Aber ein Studio umzuziehen bedeutet nicht nur, Kisten zu schleppen und Stative von A nach B zu räumen. Es bedeutet, Räume neu zu denken. Und genau darum geht es heute. Schaut mal rein in mein aktuelles Video, denn heute zeige ich euch nicht die Kamera-Technik, sondern das Herzstück der zwischenmenschlichen Arbeit: meinen Chillout-Bereich und die Modelumkleide.

Wisst ihr, in der Studiofotografie reden wir wahnsinnig oft über Blenden, über Megapixel und über hochkomplexe Lichtaufbauten. Aber die eigentliche Magie, die Emotion, die echte Geschichte in einem Bild – die entsteht ganz woanders. Sie entsteht in dem Moment, wo sich ein Mensch vor meiner Kamera fallen lassen kann. Und um genau dieses Gefühl der Sicherheit und Entspannung zu kreieren, braucht es Räume, die das zulassen.

Warum ein Chillout-Bereich mehr als nur ein Sofa ist

Wenn ein Model – egal ob Profi oder jemand, der zum allerersten Mal vor der Kamera steht – mein Studio betritt, ist da immer eine gewisse Anspannung im Raum. Das ist völlig menschlich. Mein Job als Fotograf und Storyteller fängt also nicht erst an, wenn ich durch den Sucher schaue, sondern schon an der Tür.

„Ich bin jetzt in meinem Chillout-Bereich, ihr seht hier meine Chillout-Couch und neben mir direkt ist meine Modelumkleide.“

Dieses Sofa, das ihr im Video seht, ist eine kleine psychologische Insel. Hier setzen wir uns erstmal hin. Wir trinken einen Kaffee, wir quatschen, wir lernen uns kennen. Wir besprechen die Moodboards und ich erzähle, welche cinematische Bildsprache ich für das heutige Shooting im Kopf habe. Der Chillout-Bereich ist der Eisbrecher. Wenn die Energie hier auf der Couch nicht stimmt, wird sie vor der Kamera auch nicht funken. Fotografie ist Psychologie, und dieser kleine, unscheinbare Bereich in meinem Studio ist die Basis für jedes authentische Portrait.

Die Modelumkleide: Wo die Transformation beginnt

Direkt neben der Couch befindet sich mein Schmink- und Umkleidebereich. Und hier kommen wir zu einem ganz entscheidenden Punkt in meiner Umzugs-Dokumentation. Wenn man sein Fotostudio einrichten möchte, merkt man schnell, wie wichtig die Raumaufteilung ist.

„Das ist auch mit einer der Gründe, warum wir jetzt das Studio wechseln. Kommt später in dem Video: Hier ziehen sich meine Modelle normalerweise um, schminken sich meine Modelle...“

Ein Modell braucht einen Safe Space. Einen Rückzugsort. Wenn wir People- und Urban-Fotografie machen, bringen die Modelle oft verschiedene Outfits mit, wollen sich ausprobieren und in verschiedene Rollen schlüpfen. Eine gute Umkleide gibt ihnen die Privatsphäre, diesen gedanklichen und physischen Wechsel vollziehen zu können. Im alten Studio war das alles sehr nah beieinander, und der Wunsch nach einer klareren Trennung zwischen Shooting-Area und Vorbereitungsraum war ein massiver Motivator für diesen Umzug.

Licht ist Emotion – Die ungeschriebenen Gesetze am Schminkplatz

Jetzt kommen wir zu meinem Lieblingsthema: Dem Licht. Ihr kennt mich, ich bin ein Licht-Philosoph. Licht ist für mich nicht einfach nur Helligkeit, sondern ein emotionales Werkzeug. Schatten erzählen Geschichten, und Licht formt die Charaktere. Und diese Philosophie endet nicht beim Blitzlicht auf dem Set, sondern sie beginnt bereits drüben am Schminkspiegel.

Im Video zeige ich euch eine spezielle LED-Lampe mit Magnethalterung. (Übrigens: Ich bin da ganz transparent mit euch – die Sachen, die ich nutze und feiere, packe ich euch als Affiliate-Links unter das Video. Wenn ihr darüber etwas kauft, unterstützt ihr meine Arbeit ein klein wenig, ohne dass es euch mehr kostet.) Aber warum mache ich da so ein großes Thema draus?

„Wenn ihr eine Modelumkleide habt oder halt einen Schminkbereich, achtet darauf, dass die Lichtqualität sehr, sehr gut ist. Am besten halt vernünftiges Tageslicht und sehr gute Farbwiedergabe.“

Stellt euch vor, das Model oder die Visagistin schminkt im warmen, schummrigen Glühlampenlicht. Das Make-up sieht im Spiegel vielleicht fantastisch aus. Dann tritt das Model vor meine Kamera, ich feuere mein knallhartes, cinematisches Tageslicht-Setup ab – und plötzlich stimmen die Farben nicht mehr. Die Foundation hat einen Stich, die Konturen sind zu hart. Das Make-up ist die Leinwand für mein Licht. Wenn das Licht am Schminkplatz lügt, lügt später auch mein Foto.

Worauf ihr beim Licht im Schminkbereich achten müsst:

  • Echtes Tageslicht (ca. 5500 Kelvin): Euer Make-up-Licht sollte der Farbtemperatur eurer Blitze oder Dauerlichter auf dem Set entsprechen.
  • Hohe Farbwiedergabe (CRI): Lichtqualität misst man daran, wie natürlich Farben wiedergegeben werden. Spart hier nicht an der falschen Stelle. Ein günstiges LED-Panel kann hässliche Grün- oder Magentastiche haben, die ihr später mühsam in Photoshop herauskorrigieren müsst.
  • Schattenfreie Ausleuchtung: Das Licht am Spiegel sollte das Gesicht weich und gleichmäßig ausleuchten. Starke Schattenwürfe von oben verfälschen das Ergebnis der Konturierung.

Gutes Licht am Schminkplatz nimmt mir als Fotograf am Ende stundenlange Retusche-Arbeit ab. Es ist eine Investition in die Qualität eurer Bilder und in das Selbstbewusstsein eurer Modelle, wenn sie in den Spiegel schauen.

Alles im Fluss: Warum mein Studio auf Rollen steht

Am Ende des Videos spreche ich noch ein Detail an, das für meine Art zu arbeiten essenziell geworden ist. Wenn man viel ausprobiert, wenn man die KI vielleicht als kreativen Sparringspartner nutzt, um neue Sets zu planen, dann merkt man eines: Statik ist der Feind der Kreativität.

„Ich habe hier alles auf Rollen und das ist auch das Schöne daran. Ich roll mal zum nächsten Punkt...“

Mein kompletter Chillout-Bereich, viele Tische, Equipment – fast alles ist rollbar. Warum? Weil ein Fotostudio leben muss. Manchmal brauche ich den halben Raum für ein riesiges, dramatisches Set mit langen Schattenwürfen. Dann schiebe ich die Couch einfach weg. Manchmal ist die Couch selbst die beste Location für ein intimes, moody Portrait, dann schiebe ich sie direkt ins Set. Flexibilität bedeutet Freiheit. Wenn ihr euch euer eigenes Studio aufbaut, tut euch selbst den Gefallen: Kauft Rollen. Macht euer Setup beweglich. Lasst den Raum für euch arbeiten und nicht umgekehrt.

Euer Studio, eure Geschichte – Mein Fazit

Ein Studio einzurichten ist ein Prozess, der niemals wirklich abgeschlossen ist. Es ist ein ständiges Lernen, ein Anpassen an neue Arbeitsweisen und neue Geschichten, die man erzählen möchte. Dieser Umzug ist für mich mehr als nur ein Ortswechsel. Es ist eine Weiterentwicklung meiner Fotografie.

Die Umkleide und der Chillout-Bereich sind die stillen Helden jedes guten Shootings. Sie sind der Raum zwischen der echten Welt und der fotografischen Illusion, die wir erschaffen. Hier wird Vertrauen aufgebaut, hier beginnt die Transformation, und hier legen wir mit dem richtigen Licht den Grundstein für den perfekten Look.

Ich lade euch herzlich ein: Klickt oben auf das Video und schaut euch den Bereich im Detail an. Lasst mir gerne einen Kommentar unter dem Video auf YouTube da – wie sieht euer optimaler Vorbereitungsbereich aus? Schminkt ihr bei Tageslicht oder im dunklen Kämmerlein? Ich bin wahnsinnig gespannt auf eure Erfahrungen.

Abonniert den Kanal, wenn ihr den Rest des Studioumzugs und viele weitere Behind-the-Scenes-Einblicke und Licht-Tutorials nicht verpassen wollt. Wir sehen uns im nächsten Video. Bleibt kreativ und achtet auf das Licht!

Euer Ortwin

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